CBD Wirkung

Wie wirkt CBD im Körper?

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Der genaue Wirkmechanismus von Cannabidiol im Körper ist derzeit noch nicht vollständig erforscht. Dieser Prozess unterliegt vielfältigen Interaktionen. CBD ist eine komplexe Substanz mit interessanter Wirkweise.
Es dockt im Körper und Gehirn an die gleichen Rezeptoren an wie es THC tut. Dies macht es jedoch als Antagonist, was bedeutet, dass es unter anderem die Wirkung von THC abschwächt. CBD ist quasi der Gegenspieler des THC.
Erstaunlicherweise aktiviert CBD trotz seiner Stellung als Antagonist in manchen Fällen auch die CB1 Rezeptoren. So entsteht die Entspannung von Blutgefäßen nach Einnahme von CBD. So hemmt CBD z.B. die Aufnahme des Endocannabinoids Anandamid.

Endocannabinoide sind Cannabinoide, welche in jedem menschlichen Organismus produziert werden. Durch diesen Prozess steigert CBD die Konzentration des Anandamid. Nach derzeitigen Erkenntnissen hemmt CBD offensichtlich den Transport des Endocannabinoids zum Protein in der Zelle, die für den Abbau dessen verantwortlich ist.

Es gibt eine ganze Reihe von Rezeptoren, an denen CBD andockt. Die Vanilloid Rezeptoren Typ 1 und Typ 2 sowie der Glycin Rezeptor. Die Interaktion mit diesen Rezeptoren ist nach aktuellem Stand der Wissenschaft für die Signalgebung durch Adenosin im Körper verantwortlich. Adenosin besitzt eine Reihe von Eigenschaften. So blockiert es unter anderem die Ausschüttung sämtlicher aktivierender und belebender Neurotransmitter wie Dopamin, Noradrenalin und Acetylcholin. Manche entzündungshemmende Wirkungen könnten auf diesem Prinzip beruhen.

Auch der 5-HT-1A Rezeptor wird durch CBD aktiviert, was eine angstlösende Wirkung zur Folge hat. Weitere Eigenschaften von CBD werden ebenfalls auf das interagieren mit diesem Rezeptor zurückgeführt. CBD bindet desweiteren am GPR55 Rezeptor, einem vermutlichen CB Rezeptor(Viele Forscher bezeichnen diesen bereits als CB3 Rezeptor), was mitverantwortlich für die entzündungshemmenden Eigenschaften von Cannabidiol ist. Zellstudien deuten darauf hin, dass CBD seine krampflösenden Eigenschaften zumindest zum Teil aufgrund seiner Wirkungen auf bestimmte Zellmembran-Kanäle ausübt.

In hohen Dosen bindet CBD am Dopamin-2 Rezeptor, was man auch bei Medikamenten gegen Psychosen beobachten kann. Cannabidiol kann also auch hier eine sinnvolle Ergänzung oder gar eine Alternative sein. Ein weiterer großer Vorteil von Cannabinoiden, insbesondere CBD, sind ihre Eigenschaften als potente Antioxidantien. Sie sind somit also Fänger freier Radikale. In Versuchen zeigte sich, dass Cannabidiol oxydativen Schädigungen durch Wasserstoffperoxid besser oder gleich wirksam wie Ascorbinsäure (Vitamin C) oder Tocopherol (Vitamin E) vorbeugt.

 

Hier einige Krankheitsbilder, bei denen die Einnahme von CBD bereits gute Erfolge erzielte:

–        Epilepsie

–        Angststörungen und posttraumatische Belastungsstörung

–        Depressionen

–        Entzündungen und Autoimmunerkrankungen

–        Nervenschutz und Multiple Sklerose

–        Allergien und Asthma

–        Krebs

–        Übelkeit und Erbrechen

–        Reduzierung des Appetits und Übergewichts

–        Diabetes

–        Morbus Alzheimer

–        Morbus Parkinson

–        Schädigung von Leber, Nieren, Lunge und Gehirn

–        Herzinfarkt und Herzschädigung

–        Bluthochdruck

–         Akne und andere Hautkrankheiten

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